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Leistungsreduzierung prüfen

Bei der Inbetriebnahme sollten Sie unbedingt die Leistungsreduzierung, sofern erforderlich, prüfen.

Lassen Sie alle Wechselrichter suchen. Nachdem alle Wechselrichter gefunden wurden, bitte den e.manager neu starten.

Schauen Sie bitte unter Start => Status Geräte nach, ob die Wechselrichter die korrekte Leistung übertragen.

Setzte Sie bitte eine feste Brücke zwischen den Pin für die 0% (Standard Digital-IN 8) und den +12V. Nach wenigen Sekunden müsste die LED a1 schnell blinken und die Wechselrichter müssen sich ausschalten.

Nach erfolgreichen Test die Brücke entfernen und den Rundsteuerempfänger anschließen.

Problemfälle:

  • Einige Wechselrichter reagieren nicht.
    Bitte prüfen Sie die Firmware der Wechselrichter und fragen beim Wechselrichterhersteller nach, ob der Wechselrichter überhaupt eine Leistungsreduzierung durchführen kann. Evtl. ist ein Firmware Update beim Wechselrichter notwendig.
  • Alle Wechselrichter an einem RS485 reagieren nicht.
    Schauen Sie bitte unter Konfiguration => Erweiterte Einstellungen nach, ob die Leistungsreduzierung für diesen Port aktiv ist. Bei Änderungen bitte das Gerät einmal neustarten.
  • Einige Wechselrichter gehen nicht ganz aus.
    Einige Wechselrichter zeigen im Display noch eine Leistung von z.B. 12 W (SMA), obwohl die Leistungsreduzierung auf 0% steht. Dieses Verhalten ist normal.

Wechselrichter

Unterstützte Wechselrichter

Hersteller RS485 LAN Leistungs-
reduzierung
cos phi max. Anzahl
pro Port
Bemerkung
 Solarmax   100
 Kostal     30
 Sunways     100
 SMA     50
 Kaco   30
 Danfoss     30
 PowerOne   30
 Siemens     30
 Refusol     30
 Fronius  *   30  *RS422-Schnittstelle (man benötigt zwei RS485-Ports),
keine alten IG-Geräte anschließbar, sondern nur
IG TL, IG Plus, etc.“Fronius Symo“, derzeit nur über LAN-Schnittstelle auslesbar!!!
 Delta     30
 KLNE       30
 Xantrex       10
 Diehl AKO PLATINUM       30
 Solaredge 30
 Sungrow 30 Testphase
 Steca 30
 Samil 31 Testphase
Solutronic 32
Benning 32

PowerManagement

Unter PowerManagement wird alles zusammengefasst was mit der Beeinflussung der Wechselrichter seitens der Energieversorger zu tun hat.

  • Leistungsreduzierung
  • cos PHI (Blindleistung)
  • 70% Regelung

Im EnergyMaster, bzw. e.manager können Sie auf der lokalen Webseite des Gerätes unter Konfiguration => Erweiterte Einstellungen die Ports (RS485 1, LAN, etc.) deaktivieren an denen kein PowerManagement durchgeführt werden soll.
An allen anderen Schnittstellen werden die Signale an die Wechselrichter zur Steuerung (Leistungsreduzierung) weitergegeben!

Leistungsreduzierung

Die Leistungsreduzierung auf 0, 30, 60 oder 100% können Sie über die digitalen und den analogen Eingängen realisieren.

Der e.manager bietet zwei verschiedene Einstellungsmöglichkeiten an.

Achten Sie darauf, dass immer nur eine der beiden Einstellungen aktiv ist.

Einfache Einstellung

Konfiguration => Geräte konfigurieren

Wenn jeder Relaiskontakt vom Rundsteuerempfänger eine eindeutige Leistungsreduzierung bedeutet, dann wählen Sie bitte diese Einstellung.

Standardeinstellung

  • Digital Eingang 5: 100%
  • Digital Eingang 6: 60%
  • Digital Eingang 7: 30%
  • Digital Eingang 8: 0%
Einrichtung

Setzen Sie unter Konfiguration => Geräte konfigurieren den gewünschten Eingang auf Rundsteuerempfänger. Sie können sowohl die digitalen Eingänge, sowie die analogen Eingänge dafür benutzen.

Sollten Sie digitale und analoge Eingänge verwenden, achten Sie darauf, dass diese mit unterschiedlichen Potentialen arbeiten und deshalb getrennt verschaltet werden müssen.

Tragen Sie die geforderte Leistungsreduzierung (Leistungsreduzierung auf 60% => 60) in Prozent ein.

  • Wird ein Eingang geschlossen wird auf die angegebene  Leistung reduziert
  • Ist kein Eingang geschlossen wird die Leistung auf 100% gesetzt

Prüfen Sie die Einstellungen, indem Sie eine Drahtbrücke setzen.

Experten Einstellung (ab Firmware 0.6.7)

Mit der „Experten Einstellung“ können Sie verschiedene Schaltzustände kombinieren, so dass eine Leistungsreduzierung erfolgt wenn z.B. zwei bestimmte Eingänge gleichzeitig aktiviert sind und nicht nur einer.

Deaktivieren Sie bitte die Einfache Einstellung.

Setzen Sie unter Konfiguration => Geräte konfigurieren den gewünschten Eingang auf digital. Vergeben Sie einen eindeutigen Namen, wie z.B. K1, K2, …
Sie können sowohl die digitalen Eingänge, als auch die analogen Eingänge dafür benutzen.

Sollten Sie digitale und analoge Eingänge verwenden, achten Sie darauf, dass diese mit unterschiedlichen Potentialen arbeiten und deshalb getrennt verschaltet werden müssen.

Unter Konfiguration => Leistungsreduzierung finden Sie nun die aktivierten Eingänge. Nun können Sie nach belieben bis zu 10 Varianten mit entsprechender Prozentangabe eintragen.

Prüfen Sie die Einstellungen, indem Sie eine Drahtbrücke setzen.